Oberflächenbeschichter/-in

Oberflächenbeschichter/-innen stellen mit unterschiedlichen Verfahren und Techniken metallische Überzüge auf Metallen oder Kunststoffen her. Die Beschichtungen haben beispielsweise korrosionsschützende oder dekorative Aufgaben oder sie stellen die Leitfähigkeit von Leiterplatten sicher. Oberflächenbeschichter/innen arbeiten in industriellen und handwerklichen Betrieben, die Werkstückoberflächen mit metallischen Überzügen versehen. Dies können z. B. Galvanisierwerkstätten oder Feuerverzinkereien sein. Vielfach ist die Oberflächenbehandlung jedoch nicht auf diese Spezialbetriebe ausgelagert, sondern in den Produktionsablauf derjenigen Betriebe integriert, die die zu beschichtenden Werkstücke herstellen. Oberflächenbeschichter/innen können dann z. B. auch in den Galvanikabteilungen der Kfz-Zulieferindustrie, der Leiterplattenfertigung sowie der Schrauben- oder Werkzeugfertigung tätig werden. Je nach Größe des Betriebes und der Werkstücke, die kleine Uhrmacherschrauben bis hin zu Bauteilen für Brücken umfassen können, arbeiten sie in Werkstätten oder größeren Werkhallen, an vollautomatischen Anlagen zur Bearbeitung großer Serien oder an Maschinen für die Kleinserienfertigung. Im Betriebslabor überprüfen sie die Zusammensetzung galvanischer Bäder oder den Schadstoffgehalt der Abwässer.

Berufsausbildung

Oberflächenbeschichter/in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HwO). Er ist keinem Berufsfeld zugeordnet. Der Beruf wird ohne Spezialisierung nach Fachrichtungen oder Schwerpunkten in Industrie und Handwerk ausgebildet. Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Oberflächenbeschichter/-in